Der Sooc13 neigt sich dem Ende und am Donnerstag ist der Abschlussworkshop. Da ich zur Zeit des Abschlussworkshops verhindert bin, aber trotzdem meine CP bekommen möchte, hat man mir eine andere Aufgabe zum Erledigen gegeben. Ich sollte mich mit der Themenstruktur des Sooc13 auseinandersetzen. Welche Themen habe ich erwartet, vermisst oder sind zu kurz gekommen.

Ich fang also erst einmal vorne an. Theorie und Ansätze, Themenblock I. Bevor man sich überhaupt mit so einem, ich sag einfach mal Medienzirkus, wie dem Sooc wirklich befassen kann, muss man über Grundlagen Bescheid wissen. Also ein Einstieg mit Theorie ist durchaus wichtig und richtig.  Auch der Umfang von 2 Wochen reicht hier denke ich aus.

Themenblock II, Werkzeuge für Lern- und Wissensmanagement. In meinen Augen ein toller Block. Welcher Student arbeitet heute noch ohne Laptop, PC oder sonst etwas? Da sind Tools doch immer hilfreich und wünschenswert, da kann man sich länger mit befassen, grade wenn man die Hülle und Fülle an Tools berücksichtigt. Der Themenblock hätte vielleicht etwas länger ausfallen können. Zumal ich auch der Meinung bin das die virtuelle Schnitzeljagd aus Block III vielleicht auch noch eher hierhin gepasst hätte.

Kommen wir also direkt zu Block III und die Rahmenbedingungen. Diesen Themenblock fand ich persönlich recht langweilig und uninteressant. Gedankenexperiment, Facebook im Bildungskontext … naja da hat so jeder seine eigene Ansicht und Meinung zu, den Themenblock hätte man z.B. auf eine Woche verkürzen können. Somit hätte man dann mehr Zeit für den vierten Block gehabt. Zukunft von aus und Weiterbildung. Szenarien für das Lernen der Zukunft. Da wird es doch für mich als Lehramtsstudent erst interessant….und das leider erst am Ende des Sooc.

Ich persönlich hatte generell gehofft, dass der Fokus der Veranstaltung mehr in diesem Bereich liegt. Ich mein als Lehramtsstudent eine Veranstaltung zum Thema „Lernen2.0“  zu hören scheint in Anbetracht unserer digitalen Welt ja nicht verkehrt. Ich hätte mehr Themen in Bezug auf die Schule erwartet. Vielleicht Tools die man in der Schule bzw. Klasse benutzen kann oder Konzepte im Sinne einer Medienkompetenz für Schüler.

Wie Lernprozesse von sozialen Medien beeinflusst werden müsste größeren Bestandteil im Sooc haben. Eine Aufgabe via Twitter nach einem Thema zu fragen erscheint mir durchaus zu wenig. Sich über Tools auszutauschen und welche zu testen, so scheint mir zumindest, ist nicht unbedingt relevant für einen interaktiven Lernprozess. Von Block III mal ganz abgesehen.

Ich würde den Sooc vielleicht ein wenig anders gliedern, wenn man den Einfluss auf Lernprozesse beurteilen will.

I – Theorie,  Ansätze, Rahmenbedingungen (Grundlagen schaffen)

II – Tools (Empfehlen & Ausprobieren)

III – Anwendungen (Konkrete Aufgaben bearbeiten)

IV – Ergebnis &Reflexion (Inwieweit haben soziale Medien geholfen?)

Feste zeitliche Vorgaben will ich nicht geben, da die Übergänge vielleicht fließend gehen könnten, allerdings sollten Teil 3 und 4 schon mehr Zeit beanspruchen.

Der Anwendungsbereich mit konkreten Aufgaben zum Bearbeiten scheint mir wichtig, da man so vielleicht besser herausfinden kann, ob man viel bzw. lieber auf soziale Medien bei Aufgabenlösungen zurückgreift oder nicht. Man kann dann abschließend (Reflexion) herausfinden warum bei der Bearbeitung Medien und Tools benutzt bzw. nicht benutzt wurden. So lässt sich denk ich eher was über soziale Medien und Lernprozesse herausfinden. Ebenso wären solche Ergebnisse aus meiner Sicht (Lehramt) wesentlich interessanter, wenn ich erfahre warum manche Tools besser genutzt werden können als andere.

Das ist wie gesagt meine, durch mein Studienfach, geprägte Sicht auf den Sooc und ein kleiner, grober Vorschlag, wie man diesen alternativ hätte gestalten können.

Es sind nun gut zwei Monate vergangen und der Sooc13 neigt sich dem Ende. Es stellt sich nun die klassische Frage was uns nach diesem Experiment bleibt. Für diesen Vorher-Nachher Vergleich müssen wir mal zum Anfang zurückspulen. Bevor unser Lernen 2.0 Experiment gestartet ist habe ich mich kaum mit derartigen Dingen beschäftigt. Klar, ich bin schon auf Facebook aktiv, dass aber sicherlich auch aus anderen Gründen als Lern- und Wissensmanagement. Wikipedia oder andere Onlineressourcen dienten immer wieder als hilfreiches Nachschalgewerk um nützliche Infos zu bekommen. Neu für mich sollten die Auseinandersetzungen mit Twitter und WordPress sein. Nach 2 Monaten kann ich aber auch gewiss sagen, diese beiden Medien werden mich nach dem Sooc nicht weiter begleiten. Twitter habe ich während des Sooc nur einmal für eine Aufgabe benutzt und ansonsten nicht…Hashtags und 150 Zeichen (Wenn das überhaupt stimmt) Nachrichten sind einfach nix für mich und daran wird sich wohl nix ändern. Bloggen via WordPress….das war mal was Neues und vielleicht auch eine Erfahrung wert. Allerdings wüsste ich nicht warum ich nach dem Sooc weiter bloggen sollte. Ich wüsste nicht was ich davon habe zu irgendwelchen Themen meine Meinung in einem Blog breit zu treten. Das ist halt so eine Sache die jedem selbst zu entscheiden bleibt. Studienleistungen mal auf diese Weise abzugeben war natürlich eine erfrischende Abwechslung, da man sich nicht unbedingt an irgendwelche Formalitäten für seine Texte halten musste.

Theoretische Ansichten wie Konnektivismus oder Facebook im Bildungskontext sind mal ganz nett durchzulesen, für mich persönlich aber dann doch irgendwo nur mäßig interessant, da ich mir über solche Ansichten die nach dem Prinzip „Jedem das Seine“ verlaufen nicht großartig den Kopf zerbreche. Wenn ich über Facebook wen nach Hilfe frage und Antworten bekomme freu ich mich und gut ist, ob das dann einer Konnektivismus nennt oder nicht….Meinetwegen.

Es gab aber auch durchaus interessante Aspekte. Sich mit seinem eigenen Lernumfeld und Wissensmanagement auseinanderzusetzen kann doch ganz hilfreich sein. Ebenso den Vergleich von anderen Studenten zu sehen. Sich damit kritisch zu befassen ist sicherlich hilfreich und kann jemanden weiterbringen. Auch die Erforschung neuer Tools ist ein positiver Aspekt gewesen. Evernote hat sicherlich schon Platz genommen in meinem Arbeitsumfeld. Neuen Tools gegenüber offen zu sein ist sicherlich grade im Studium ganz nützlich.

Alles in allem war der Sooc13 mal eine andere und interessante Erfahrung, aber ich muss auch zugeben, dass sich für mich persönlich wohl nicht viel dadurch ändern wird. Ich habe sicherlich ein paar Tipps für mich mitgenommen, aber das ist dann auch schon alles.

„Herr Maier hat deine Freundschaftsanfrage bestätigt.“ – So oder so ähnlich könnte es von Facebook verkündet werden, wenn Lehrer und Schüler im sozialen Medium „Freundschaft“ schließen. Ein sicherlich sehr brisantes Thema! Ebenso sicher ist es, dass jeder bei diesem Thema seine eigene Meinung hat und es so handhabt wie er es will. Aber weil solche Themen in Zukunft wohl immer mehr in den Fokus rücken werden, kann es nicht schaden sich damit auseinanderzusetzen. Für mich persönlich steht definitiv fest, dass später wenn ich dann Lehrer bin, ich keine Freundschaftsanfragen von Schülern annehmen werde. Man kann sicherlich über ein zweites Profil nachdenken, welches dann aber wirklich nur für berufliche Zwecke dient. Darüber könnten Schüler Rückfragen oder sonstiges stellen und man kann diese beantworten, aber ich finde man sollte es auch nicht zu weit treiben. Um das Beispiel des Online-Artikels aufzugreifen, einer Schülerin beim Schreiben von Gedichten in ihrer Freizeit Hilfe zugeben, dass können manche Lehrer natürlich gerne machen wenn sie wollen, für mich persönlich ist das dann aber doch zu viel des Guten. Wie weit man die Distanz im Lehrer-Schüler-Verhältnis wahrt, ist schon immer eine schwere Frage gewesen, die auch sicherlich jeder für sich selbst beantworten muss. Auch Schüler darauf hinweisen, dass Fotos in ihren Profilen vielleicht nicht angemessen sind…schön das man sich darum kümmert, keine Frage, aber man sollte auch beachten, dass man sich so eventuell bei Schülern auch unbeliebt machen könnte und das Schüler durchaus auch in der Lage sind eigene Bilder zu kommentieren. Reaktionen wie „Das kann Ihnen doch egal sein“ oder „Das geht sie nix an“ können dafür sorgen, dass man sich Unmut von Schülern auflädt, gerade auch wenn man versucht über privates zu reden. Nachher erzählen diese es dann noch den Eltern und dann wollen die Eltern mit dem Lehrer reden und natürlich freut sich dann vielleicht manch ein ELternpaar, dass der Lehrer geholfen hat, aber sicherlich sagen manche auch, dass der Lehrer sich daraus zu halten hat.
In diesem Falle ist es dann auch verständlich, warum Lehrerverbände oder Politiker gegen solche „Freundschaften“ sind oder mindestens ein zweites „Berufs“-Profil fordern.

Ein anderes Beispiel aus dem Artikel…Nach einer Bitkom-Umfrage findet die Hälfte der Lehrer, dass Online-Diskussionen dem Unterricht gut tun könnten.
Umfrage Ergebnisse wie, Online-Diskussion könnten dem Unterricht gut tun, sind dabei für mich inhaltslose Aussagen…in welcher Weise? In welcher Form? Die simple Aussage „Online-Diskussionen könnten gut sein“ sollte ausführlich begründet angeführt werden. Beachten wir doch allein auch, dass nicht unbedingt jeder Schüler mit seinem Lehrer befreundet sein will und man doch eigentlich schlecht vorgeben kann, dass man sich irgendwie Online anmelden soll, damit eine Online-Diskussion geführt werden soll.

So komme ich dann doch wieder auf den Anfang zurück. Wer meint er kann das alles machen und will sich darum kümmern und tun und machen … der soll das gerne tun. Jeder so wie er will. Aber es kann meiner Meinung nach nicht schaden, dies zumindest mit einem zweiten Profil zu machen, um sich ein wenig Distanz zu wahren und nicht zu viel privates für Schüler zugänglich zu machen. Und wenn man ein zweites Profil fordert, kann ich das auch durchaus nachvollziehen!

Immer noch dreht sich alles um Tools. Da weiss man ja bald gar nicht mehr was los ist vor lauter Tools. Und dann les ich hier doch glatt, dass der eine oder andere sogar noch Tools vermisst?! Ja glaub ich es denn? Noch ne Facebook-Gruppe? Das ist ja noch okay, da vermutlich die meisten Sooc-Teilnehmer auch schon länger Facebook besitzen. Aber Google+ ?! Da wird’s für mich dann schon etwas spezieller… und ein Forum?! Ja was soll denn noch alles kommen?  Und wer soll denn da den Überblick bewahren und sich vor allem um die Ordnung kümmern? Mit jedem  „Tool“ kommt ja auch mehr Aufwand hinzu. Irgendwer muss sich ja darum kümmern, dass das auch alles ordentlich von Statten geht. Und die Übersicht … auf welches Medium soll ich dann am ehesten bauen, ich will doch nicht überall aktiv sein und bei all den bereitgestellten Texten und Blogs und Tweets und Posts wo bleibt die Übersicht?! Hab ich mich doch gerade erst mit WordPress und Twitter anfreunden müssen wollen andere noch mehr davon? Eine zusätzliche Facebook-Gruppe Okay! Aber noch mehr? Ohne mich, da bleib ich jetzt bei meinen 3 Tools und den Infos auf unserer Sooc-Homepage.

So viel zu Heute und Morgen! Aber was ist mit Gestern? Welche Tools hätte ich früher gerne schon gehabt? Naja zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich glaube das man nicht alle Sachen auf ewig verwahren kann, früher oder später geht irgendwas verloren. Oder man entscheidet sich irgendwann „Ach das brauche ich nicht mehr“ … und kurze Zeit später braucht man es dann doch nochmal… wie das halt so ist. Generell ist es aber heute schon einfacher Dinge aufzubewahren. Schreibt man Protokolle oder Referate doch am PC, druckt sie aus und hat sie schwupps in doppelter Ausführung und kann Sachen auf externen Festplatten verwalten oder auf CDs und USB-Stick verwahren. Fotos gibt’s ja fast sowieso nur noch digital und bleiben so einfach zu verwahren und immer in optimalen Zustand. Was in früheren Zeiten, vor allem in der Schullaufbahn schon nützlich gewesen wäre, wären Tools wie Dropbox oder Evernote. Viele Ideen die man vergessen hat weil man sie nicht aufgeschrieben oder irgendwo hingekritzelt hat wo man sie nicht wiedergefunden hat. Die Dropbox…kürzlich hab ich sie erst für mich entdeckt aber ich bin mir sicher sie hätte früher schon das eine oder andere erleichtert, um Daten mit Freunden wesentlich einfacher auszutauschen.

Es bleibt abzuwarten auf was für hilfreiche kleine Helfer man noch treffen wird. Sicher ist nur, dass es heute schon viel einfacher ist seine Unterlagen zu verwalten und aufzubewahren als früher.

Jetzt heisst es neue Tools ausprobieren! Top 100 Liste und Learners Garden nach was brauchbarem durchstöbern. Na die ersten Tools sind ja alle geläufig ….Facebook, YouTube, Twitter, etc. Doch schließlich und endlich hab ich 2 Tools zum Ausprobieren gefunden. Das erste ist Evernote, ein Tool für Notizen und, nachdem es mir schon mehrmals empfohlen wurde, habe ich mich nun im Rahmen des Sooc auch dazu entschieden mal Dropbox zu testen. Wie sich zeigen sollte eine ziemlich gute Kombination! Aber erst einmal der Reihe nach!

Evernote:

Das Programm ermöglicht es Notizen online abzuspeichern und diese somit auf jedem Gerät, auf welchem das Programm läuft abzurufen. Grade bei der Nutzung eines Heim-PCs und eines Laptops sehr praktisch. Evernote hat sogar eine App für Smartphones, also hat man seine Notizen auch auf dem Handy immer abrufbar. Aber neben Notizen kann man auch Fotos und andere Dateien noch anhängen. Klingt alles ganz praktisch. Das ist es auch wirklich! Hat man seine Notizen doch allzeit parat und kann auch frisch geschossene Fotos via Handy direkt nach Hause auf seinen PC schicken. Hat man vielleicht grade mal eine tolle Idee will diese festhalten tippt man sie einfach bei Evernote ein und schon ist sie auf allen Geräten verfügbar. Da fällt einem das Vergessen doch viel schwerer!

Allerdings geht damit auch eine kleine Umgewöhnung einher. Macht man doch grade aus Gewohnheit eben ein Word-Dokument auf und schreibt sich dort was auf, bleibt das Evernote leer. An das Öffnen von Evernote muss sich erst gewöhnt werden. Außerdem sind 60MB Speichervolumen nicht sonderlich viel und man muss dann doch auch regelmäßig Sachen löschen, vor allem wenn man auch mal Dateien anhängt.

Da liegt dann auch die Überleitung zum nächsten Tool ….

Dropbox:

Die Dropbox synchronisiert keine Notizen zwischen Rechnern sondern Dateien. Das ist grade die passende Ergänzung zu Evernote. Mit einem Startvolumen von 200MB (kann erhöht werden) ist hier mehr Platz für Dateien aller Art. Auch können hier mehrere Nutzer auf die freigegebenen Dateien zugreifen. Ein Austausch von Dateien von mehreren Nutzern ist so bequem möglich. Ebenso können Dateien trotzdem auch mit Leuten geteilt werden die nicht über Dropbox verfügen (Deshalb hab ich es wohl solange ohne Dropbox ausgehalten). Und wie bei Evernote gibt es auch hier wieder eine App, die Dateien somit via Smartphone überall zugänglich macht.

 

Auch wenn ich beide Tools erst seit gut 3 Tagen nutze bin ich von beiden, da sie meinem Bedarf entsprechen, recht überzeugt.  Mit längerer Nutzung kommen sicherlich noch ein paar Kniffe hinzu und man kann dann erst das ganze Potenzial nutzen. Ich würde jetzt aber schon beides weiterempfehlen und für Evernote hab ich dies sogar schon erfolgreich getan. Die Dropbox wird vielen vermutlich schon bekannt sein, daher will ich auch gar viel mehr dazu sagen. Ich halte selber ausprobieren sowieso für den besseren Weg, anstatt sich Lobeshymnen anzuhören. Denn vieles ist dann doch auch Geschmackssache, was die Benutzung von solchen Tools angeht, egal wie gut es dann doch eigentlich manch einer findet!

Wenn euch die beiden Programme zusagen, dann besorgt sie euch und testet los. Für den anderen Fall, dass sie euch nicht ansprechen …. Sucht euch was für eure Bedürfnisse!

Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement …. So lautet nur der zweite Themenblock des Sooc13. Wenn man sich das mal kurz durch den Kopf gehen lässt, dann denkt man  recht schnell an die PLE aus Block I. Tatsächlich befasst sich die erste Aufgabe des neuen Blocks dann auch quasi mit einer Erweiterung dieser PLE zu einer persönlichen Wissensbilanz. Nun ja um mit diesem Begriff etwas anfangen zu können, wird uns ein Text von Gabriele Vollmar nahe gelegt.

Kurz und knapp zusammengefasst … so wie ich es verstehe … geht es laut Vollmar bei der Wissensbilanz um eine kritische Selbstreflexion (!!) in 3 Teilbereichen. Individuelles Kapital (Was bringe ich mit), persönliche Infrastruktur (Wie sind meine Rahmenbedingungen) und Beziehungen/Netzwerke (Wer kann mir helfen). Das alles soll natürlich im Bezug zu einem Ziel stehen.

Wie sieht das nun für mich aus? Ich versuche mich mal kurz zu fassen!

Ziel: Erfolgreicher Abschluss des Studiums à Erfolg im Beruf (Lehramtsstudium)

Individuelles Kapital:

          Fachwissen: Physik
          Fachwissen: Biologie
          Fachwissen: ESL (Erziehungswissenschaftlicher Teil)

Persönliche Infrastruktur:

Hier kommt die PLE aus Block I wieder ins Spiel, welche allerdings noch um den Zeitaspekt ergänzt werden muss! PLE aus Block I :

Bild

Beziehungen/Netzwerke:

Auch hier kann die PLE zur Hand genommen werden. Freunde, Bekannte, Familie können hier auch ergänzt werden um Dozenten/Professoren (während des Studiums) und Kollegen (später im Beruf)

Jetzt kommt der knackige Teil …. Die kritische Selbstreflexion … auch hier versuche ich mich kurz zu fassen und jeden Teil kurz in Hinblick auf Quantität, Qualität und Systematik zu reflektieren:

Individuelles Kapital:

Grade im Blick auf die Physik mache ich mir um die Menge des Wissens keine Sorgen, da hier im Studium viele für Physiker wichtige Grundlagen vermittelt werden, welche in der Schule allerdings kaum eine Rolle spielen. Ob ich diese Grundlagen auch so beherrsche  wie es sein sollte wird sich noch zeigen, auf jeden Fall werde ich mich in die Themen erst einmal immer wieder einarbeiten müssen. Die komplette Mechanik aus dem ersten Semester habe ich nach 5 weiteren Semestern nämlich gewiss nicht mehr im Kopf. Ebenso gehe ich in meinem Studium noch von einer guten Weiterentwicklung des Wissens aus, da wichtige didaktische Veranstaltungen, zur Vermittlung des Wissens, noch bevorstehen.

Persönliche Infrastruktur:

Hier sehe ich momentan auch keine großen Probleme. Allerdings ist Zeitmanagement immer wieder ein Thema, welches einem Kopfschmerzen bereitet. Hat man doch so viel zu tun und zu wenig Zeit und sind andere Sachen nicht in dem Moment auch viel interessanter… Ein Punkt an dem sicherlich Verbesserungsbedarf besteht!

Beziehungen/Netzwerke:

Ich weiss gar nicht, wo ich ohne „Beziehungen“ jetzt stehen würde. Hab ich doch immer wen zur Hand den ich um Hilfe bitten kann. Sei es bei Problemen mit der Uni oder privat. Und natürlich stehe ich, wie mir bestätigt wurde, andersrum anderen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Hier heissts definitiv „Fragen kostet ja nix!“

Natürlich kann man diese Bilanz noch detailreicher gestalten. So würde man sich dann auch sicherlich noch kritischer reflektieren (Meine Reflexion fällt ja schon recht positiv aus, was sicherlich an der Kürze liegt), aber das würde hier auch den Rahmen sprengen und ist eher womit man sich noch viel länger und ausgiebiger beschäftigen kann! Für einen kurzen Einblick sollte dies jedoch im Rahmen unseres Sooc genügen denke ich!

Nachdem ich mich nun mit meiner persönlichen Lernumgebung auseinandergesetzt hatte sollte ich „Konnektivismus erfahren“. Hierzu konnten wir eines von zwei Experimenten wählen und durchführen. Hmmmm eine Person via Twitter fragen, worin sie sich besonders gut auskennt. Da glaube ich ehrlich gesagt nicht unbedingt an eine Reaktion. Wenn mir das passiert würde ich wohl auch nicht unbedingt Antworten. Ich wüsste auch nicht was ich denn dann antworten sollte. Da behaupte ich nachher was (z.B. „In Biologie“, da dies eins meiner Studienfächer ist), bekomme eine Frage dazu gestellt und kann diese dann vielleicht doch nicht beantworten. Das wär es dann mit „besonders gut auskennen“.

Dann doch lieber die zweite Aufgabe, die klingt sogar ein wenig vertrauter. Einen zufälligen Artikel bei Wikipedia angucken und per Tweet fragen, ob sich jemand mit dem Thema auskennt. Wieso das vertraut klingt? In Zeiten von Facebook hat der ein oder andere (Ich auf jeden Fall) vielleicht schon mal in einer Gruppe (z.B. „Uni Siegen“ bei Facebook) um Rat in einer gewissen Situation gefragt und auch Antworten erhalten, da es Leute gibt die vielleicht dieselbe Frage schon mal hatten.

Nun denn also auf zu Wikipedia, zufälliger Artikel, Burg Osaka. Nach dem Lesen des Artikels also mal per Tweet fragen wer sich mit der Geschichte dieser Burg auskennt. Nach gut einem Tag keine Antwort. Irgendwie überrascht mich das nicht. Ist nicht unbedingt ein Thema von dem man erwartet, dass sich Leute dazu zu Wort melden.

 

Ich denke bei solch spezifischen Themen sucht man zuerst in bekannten Quellen nach Informationen, oder überlegt ob man Personen kennt die einem etwas darüber erzählen könnten. Via Twitter auf gut Glück nach Hilfe suchen, das funktioniert vielleicht bei großen, bekannten Themen, aber nicht unbedingt bei jedem Thema.

Der Unterschied zur oben erwähnten Hilfesuche via Facebook ist, dass ich in einer speziellen Gruppe nachfrage, bei welcher ich eher davon ausgehen kann jemanden zu finden der meine Problematik kennt oder selbst erlebt hat. Ich frage also in einer spezifischen Gruppe nach einem Problem zur passenden Thematik.

In unserer bunt zusammengewürfelten Sooc-Gruppe nach einem zufälligen Thema zu fragen  ist dann doch eher die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

 

P.S: Wenn sich doch noch jemand meldet, werde ich es euch natürlich wissen lassen!