Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement …. So lautet nur der zweite Themenblock des Sooc13. Wenn man sich das mal kurz durch den Kopf gehen lässt, dann denkt man  recht schnell an die PLE aus Block I. Tatsächlich befasst sich die erste Aufgabe des neuen Blocks dann auch quasi mit einer Erweiterung dieser PLE zu einer persönlichen Wissensbilanz. Nun ja um mit diesem Begriff etwas anfangen zu können, wird uns ein Text von Gabriele Vollmar nahe gelegt.

Kurz und knapp zusammengefasst … so wie ich es verstehe … geht es laut Vollmar bei der Wissensbilanz um eine kritische Selbstreflexion (!!) in 3 Teilbereichen. Individuelles Kapital (Was bringe ich mit), persönliche Infrastruktur (Wie sind meine Rahmenbedingungen) und Beziehungen/Netzwerke (Wer kann mir helfen). Das alles soll natürlich im Bezug zu einem Ziel stehen.

Wie sieht das nun für mich aus? Ich versuche mich mal kurz zu fassen!

Ziel: Erfolgreicher Abschluss des Studiums à Erfolg im Beruf (Lehramtsstudium)

Individuelles Kapital:

          Fachwissen: Physik
          Fachwissen: Biologie
          Fachwissen: ESL (Erziehungswissenschaftlicher Teil)

Persönliche Infrastruktur:

Hier kommt die PLE aus Block I wieder ins Spiel, welche allerdings noch um den Zeitaspekt ergänzt werden muss! PLE aus Block I :

Bild

Beziehungen/Netzwerke:

Auch hier kann die PLE zur Hand genommen werden. Freunde, Bekannte, Familie können hier auch ergänzt werden um Dozenten/Professoren (während des Studiums) und Kollegen (später im Beruf)

Jetzt kommt der knackige Teil …. Die kritische Selbstreflexion … auch hier versuche ich mich kurz zu fassen und jeden Teil kurz in Hinblick auf Quantität, Qualität und Systematik zu reflektieren:

Individuelles Kapital:

Grade im Blick auf die Physik mache ich mir um die Menge des Wissens keine Sorgen, da hier im Studium viele für Physiker wichtige Grundlagen vermittelt werden, welche in der Schule allerdings kaum eine Rolle spielen. Ob ich diese Grundlagen auch so beherrsche  wie es sein sollte wird sich noch zeigen, auf jeden Fall werde ich mich in die Themen erst einmal immer wieder einarbeiten müssen. Die komplette Mechanik aus dem ersten Semester habe ich nach 5 weiteren Semestern nämlich gewiss nicht mehr im Kopf. Ebenso gehe ich in meinem Studium noch von einer guten Weiterentwicklung des Wissens aus, da wichtige didaktische Veranstaltungen, zur Vermittlung des Wissens, noch bevorstehen.

Persönliche Infrastruktur:

Hier sehe ich momentan auch keine großen Probleme. Allerdings ist Zeitmanagement immer wieder ein Thema, welches einem Kopfschmerzen bereitet. Hat man doch so viel zu tun und zu wenig Zeit und sind andere Sachen nicht in dem Moment auch viel interessanter… Ein Punkt an dem sicherlich Verbesserungsbedarf besteht!

Beziehungen/Netzwerke:

Ich weiss gar nicht, wo ich ohne „Beziehungen“ jetzt stehen würde. Hab ich doch immer wen zur Hand den ich um Hilfe bitten kann. Sei es bei Problemen mit der Uni oder privat. Und natürlich stehe ich, wie mir bestätigt wurde, andersrum anderen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Hier heissts definitiv „Fragen kostet ja nix!“

Natürlich kann man diese Bilanz noch detailreicher gestalten. So würde man sich dann auch sicherlich noch kritischer reflektieren (Meine Reflexion fällt ja schon recht positiv aus, was sicherlich an der Kürze liegt), aber das würde hier auch den Rahmen sprengen und ist eher womit man sich noch viel länger und ausgiebiger beschäftigen kann! Für einen kurzen Einblick sollte dies jedoch im Rahmen unseres Sooc genügen denke ich!

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