Es sind nun gut zwei Monate vergangen und der Sooc13 neigt sich dem Ende. Es stellt sich nun die klassische Frage was uns nach diesem Experiment bleibt. Für diesen Vorher-Nachher Vergleich müssen wir mal zum Anfang zurückspulen. Bevor unser Lernen 2.0 Experiment gestartet ist habe ich mich kaum mit derartigen Dingen beschäftigt. Klar, ich bin schon auf Facebook aktiv, dass aber sicherlich auch aus anderen Gründen als Lern- und Wissensmanagement. Wikipedia oder andere Onlineressourcen dienten immer wieder als hilfreiches Nachschalgewerk um nützliche Infos zu bekommen. Neu für mich sollten die Auseinandersetzungen mit Twitter und WordPress sein. Nach 2 Monaten kann ich aber auch gewiss sagen, diese beiden Medien werden mich nach dem Sooc nicht weiter begleiten. Twitter habe ich während des Sooc nur einmal für eine Aufgabe benutzt und ansonsten nicht…Hashtags und 150 Zeichen (Wenn das überhaupt stimmt) Nachrichten sind einfach nix für mich und daran wird sich wohl nix ändern. Bloggen via WordPress….das war mal was Neues und vielleicht auch eine Erfahrung wert. Allerdings wüsste ich nicht warum ich nach dem Sooc weiter bloggen sollte. Ich wüsste nicht was ich davon habe zu irgendwelchen Themen meine Meinung in einem Blog breit zu treten. Das ist halt so eine Sache die jedem selbst zu entscheiden bleibt. Studienleistungen mal auf diese Weise abzugeben war natürlich eine erfrischende Abwechslung, da man sich nicht unbedingt an irgendwelche Formalitäten für seine Texte halten musste.

Theoretische Ansichten wie Konnektivismus oder Facebook im Bildungskontext sind mal ganz nett durchzulesen, für mich persönlich aber dann doch irgendwo nur mäßig interessant, da ich mir über solche Ansichten die nach dem Prinzip „Jedem das Seine“ verlaufen nicht großartig den Kopf zerbreche. Wenn ich über Facebook wen nach Hilfe frage und Antworten bekomme freu ich mich und gut ist, ob das dann einer Konnektivismus nennt oder nicht….Meinetwegen.

Es gab aber auch durchaus interessante Aspekte. Sich mit seinem eigenen Lernumfeld und Wissensmanagement auseinanderzusetzen kann doch ganz hilfreich sein. Ebenso den Vergleich von anderen Studenten zu sehen. Sich damit kritisch zu befassen ist sicherlich hilfreich und kann jemanden weiterbringen. Auch die Erforschung neuer Tools ist ein positiver Aspekt gewesen. Evernote hat sicherlich schon Platz genommen in meinem Arbeitsumfeld. Neuen Tools gegenüber offen zu sein ist sicherlich grade im Studium ganz nützlich.

Alles in allem war der Sooc13 mal eine andere und interessante Erfahrung, aber ich muss auch zugeben, dass sich für mich persönlich wohl nicht viel dadurch ändern wird. Ich habe sicherlich ein paar Tipps für mich mitgenommen, aber das ist dann auch schon alles.

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